Panikstörung

Personen mit einer Panikstörung leiden unter unregelmäßig wiederkehrenden, heftigen und plötzlich auftretenden Angst- bzw. Panikattacken. Diese sind situationsunabhängig, dass heißt sie treten nicht nur in bestimmten Situationen auf. Daher sind sie nur schwer vorhersehbar. Während der Panikattacken können folgende Symptome auftreten:

  • Herzrasen
  • Atemnot, Kurzatmigkeit
  • Engegefühl oder Kloß im Hals
  • Schweißausbrüche, Hitzewallungen
  • Kälteschauer
  • Zittern
  • Schwindel
  • Tunnelblick
  • Brustschmerz
  • Erstickungsgefühle
  • Übelkeit
  • Entfremdungsgefühle, Unwirklichkeitsgefühle

Zusätzlich entwickeln sich Ängste zu sterben, verrückt zu werden oder die Kontrolle zu verlieren. Die Überzeugung und die Angst an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall zu versterben tritt häufig auf, ebenso wie die Angst in Ohnmacht zu fallen oder den Verstand zu verlieren, wahnsinnig zu werden.

Die Angst vor der Angst kann solche Ausmaße annehmen, dass die Betroffenen bestimmte Situationen (z.B. Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln, öffentliche Situationen) vermeiden.

Diagnosestellung und Therapiemöglichkeiten

Wenn Sie das Gefühl haben, unter einer Panikstörung zu leiden, vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrem Hausarzt. Dieser kann Ihnen eine Überweisung zum Psychiater, Psychotherapeuten oder alternativ für unser Ambulantes Zentrum in Neuss ausstellen. Unser psychiatrisches und psychotherapeutisches Fachpersonal kann Sie über eine mögliche Diagnose und Therapieangebote ausführlich aufklären.

Die gesicherte Diagnose einer Panikstörung wird von einem Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie oder einem Psychotherapeuten gestellt. Diese stellen die Indikation für eine angemessene Behandlung. Je nach Ausmaß der Panikstörung ist eine stationäre, teilstationäre oder ambulante Behandlung indiziert.

Panikstörungen können, sofern sie isoliert ohne gleichzeitig vorhandene andere psychische Erkrankungen auftreten, gut von niedergelassenen, ambulanten Psychotherapeuten behandelt werden. Eine stationäre oder teilstationäre Behandlung kann sinnvoll sein, wenn das Ausmaß der Erkrankung zu stark ist oder zusätzlich andere Störungen vorliegen. Bei einer schweren Panikstörung kann zur temporären Unterstützung die Behandlung mit Medikamenten sinnvoll sein.

Die Therapie einer Panikstörung via net-step ist ebenfalls möglich.

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